Spätfolgen des Östrogenmangels

Der Östrogenmangel hat zur Folge,  dass sich deutliche Veränderungen am Urogenitalsystem (also den Fortpflanzungsorganen und den harnleitenden Organen) vollziehen. Die Frauen klagen über eine trockene Scheide, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Harndrang oder Verstopfung.
Ferner kann der Östrogenentzug zu Osteoporose (Knochenschwund im Bereich der Wirbelsäule, des Oberschenkelhalses und der Vorderarme) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Arteriosklerose) führen. Östrogene spielen auch für die Versorgung der Haut und den Haarwuchs eine wichtige Rolle. Durch das Absinken der Östrogenspiegel in den Wechseljahren können sich daher auch kosmetische Probleme ergeben, die sehr belastend sein können.